Sexueller Missbrauch
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Die traumatischen Folgen von sexuellem Missbrauch werden zur Zeit noch immer
unterschätzt. Essstörungen, Suchverhalten, schwere physische Erkrankungen, Beziehungsunfähigkeit, sexuelle Störungen, Geschlechtskrankheiten, Menstruationsbeschwerden, Myome sind nur einige Symptome des sexuellen Missbrauchs. Trotz langjähriger Therapie ist es für viele Betroffene nicht möglich, sich von den Missbrauchsstrukturen zu lösen. Mit Hilfe der von Dr. Morris Netherton entwickelten Regressions-Analyse ist es den Klienten u.a. möglich, sich die in Schocksituationen gehörten Befehle der Täter (Schweigegebot, Drohungen) bewusst zu machen. Dadurch verlieren die Auswirkungen dieser Befehle, die durch die Introjektionen im Unterbewusstsein wirken, ihren behindernden Einfluss auf den Fortgang der Therapie. Nach der emotionalen und kognitiven Aufarbeitung der traumatischen Situationen beginnt für die Betroffenen ein Leben, in dem sie in den Bereichen Wahlmöglichkeiten entwickeln, die zuvor durch Glaubensmuster, Ängste und Schuldgefühle eingeschränkt waren. Es wird dabei ohne Hypnose und Tiefentrance gearbeitet. |